Die österreichische Online-Landschaft

Montag, Jänner 24, 2005

Fazit

Ich möchte mit einem kurzen Statement meine Arbeit an diesem Weblog abschließen. Wie ich bereits in der Lehrveranstaltung anklingen ließ, würde ich diese Form der Semester-Arbeit auch in Zukunft wieder wählen, da sich für mich subjektiv der Aufwand minimiert, wenn ich nach Belieben(!) 30-45min./Woche meiner Zeit opfere, um für ein bestimmtes Thema zu recherchieren.

Da wir die österreichische Online-Landschaft als Thema unseres Blogs hatten, waren wir auch sehr stark von Informationen der jeweiligen Medienunternehmen abhängig. Diese ließen jedoch in den meisten Fällen sehr zu wünschen übrig. Entweder man bekam gar keine Antwort oder nur 1-2 kurze Sätze. Nachdem es meine Aufgabe war, die Onlineauftritte der österreichischen Radio- und TV-Stationen zu analysieren, formulierte ich in einem ersten Schritt eine mail, in der ich meine Anliegen im Text unterbrachte. Ein Fehler, wie sich schon bald, aufgrund der mäßigen Rücklaufquote, herausstellen würde.

Konkrete Fragen waren gewünscht – eine zweite mail-Aussendung war deshalb unumgänglich. Die Antworten häuften sich, wenn auch die Beantwortung zu wünschen übrig ließ. Rückblickend betrachtet kamen die ausführlicheren Details meist von kleineren Medien (wie WT1 oder Radio FRO) - etablierte Unternehmen antworteten stichwortartig oder, wie bereits erwähnt, erst gar nicht.

Es bleibt spannend, inwieweit sich die Onlineauftritte der Medien in Zukunft verändern werden bzw. müssen. Können sich auch kleine Anstalten online behaupten, oder bleibt der Onlinesektor weiterhin ein Konzert der Großen? Immerhin besitzen diese einen ganz entscheidenden Vorteil, Werbungen für die Homepage des Senders im eigenen Programm aufzunehmen. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass Unternehmen wie der ORF oder die Krone auch online ganz vorne anzutreffen sind.