Die österreichische Online-Landschaft

Freitag, Jänner 28, 2005

falter.at

Ich habe heute noch eine Antwort von Herwig Baumberger auf meine Anfrage beim Falter bekommen.

Über das Leserprofil habe ich keine genauen Angaben erhalten, da sie bisher keine Userbefragungen durchgeführt haben. "Ich denke aber, dass sich aus den Contents von selbst ergibt, welche Leute falter.at nutzen," so Baumberger.

"Punkto Zugriffe ist zu sagen: im Augenblick hat die Website www.falter.at mit all ihren Unterseiten etwa 70.000 User pro Woche und ca. 800.000 Pageimpressions. Das Verhältnis 1:11 ergibt sich daraus, dass wir ja ausschließlich Datenbankinhalte anbieten, die der User durchsuchen muß. falter.at ist innerhalb des Verlages ein Profitcenter, der sich in erster Linie durch content-providing, Programmierdienstleitungen und Werbung auf der Website finanziert. Entstanden ist die Website vor einigen Jahren, als wir begannen unsere Bücher auch im Internet zu verkaufen. Als die ersten großen Provider nach Inhalten für ihre Websites suchten, begannen wir unsere Kino- und Veranstaltungsinhalte, sowie "Wien, wie es isst..." fürs Web aufzubereiten, bzw. von Wien auf die Bundesländer auszuweiten und Websites und Mobilbetreiber mit diesen Inhalten zu beliefern (Kinoprogramm für SMS-Dienste usw.)
Seitdem hat sich einiges, auch technologisch, verändert. Auch die Player sind andere geworden. falter.at hat sich zu einem HighTech - Unternehmen entwickelt, wo mittlerweile hochkompliziert Datenbanklösungen entwickelt und auch als Dienstleistung für Kunden angeboten werden."

Donnerstag, Jänner 27, 2005

Der Standard

Der Standard hat im April 2004 eine User-Umfrage durchgeführt. Wie das Printmedium richtet sich auch derStandard.at an ein Publikum, das mindestens Maturaniveau hat.

65% der User sind männlich, 35% weiblich. Über 50% der Nutzer stammen aus Wien. Die vollständigen Ergebnisse der Studie können hier angesehen werden.

Der Standard bietet neben dem Newsroom rund um die Ressorts Politik, Wissenschaft, Kultur etc. auch einen Livingroom. Es finden sich auch Artikel zu den Themenkreisen Uni und Schüler sowie mit dieStandard.at ein spezielles Angebot für Frauen. Die oben angeführte Studie zeigt, dass 72% der User von dieStandard.at weiblich sind.

Die Website verfügt auch über ein Archiv. User, die Artikel der letzten dreißig Tage abrufen wollen, müssen sich registrieren lassen, wobei die Registrierung kostenlos ist. Alle seit Oktober 1996 erschienenen Artikel können ebenfalls abgerufen werden. Dieser Dienst ist jedoch kostenpflichtig.

Montag, Jänner 24, 2005

Fazit

Ich möchte mit einem kurzen Statement meine Arbeit an diesem Weblog abschließen. Wie ich bereits in der Lehrveranstaltung anklingen ließ, würde ich diese Form der Semester-Arbeit auch in Zukunft wieder wählen, da sich für mich subjektiv der Aufwand minimiert, wenn ich nach Belieben(!) 30-45min./Woche meiner Zeit opfere, um für ein bestimmtes Thema zu recherchieren.

Da wir die österreichische Online-Landschaft als Thema unseres Blogs hatten, waren wir auch sehr stark von Informationen der jeweiligen Medienunternehmen abhängig. Diese ließen jedoch in den meisten Fällen sehr zu wünschen übrig. Entweder man bekam gar keine Antwort oder nur 1-2 kurze Sätze. Nachdem es meine Aufgabe war, die Onlineauftritte der österreichischen Radio- und TV-Stationen zu analysieren, formulierte ich in einem ersten Schritt eine mail, in der ich meine Anliegen im Text unterbrachte. Ein Fehler, wie sich schon bald, aufgrund der mäßigen Rücklaufquote, herausstellen würde.

Konkrete Fragen waren gewünscht – eine zweite mail-Aussendung war deshalb unumgänglich. Die Antworten häuften sich, wenn auch die Beantwortung zu wünschen übrig ließ. Rückblickend betrachtet kamen die ausführlicheren Details meist von kleineren Medien (wie WT1 oder Radio FRO) - etablierte Unternehmen antworteten stichwortartig oder, wie bereits erwähnt, erst gar nicht.

Es bleibt spannend, inwieweit sich die Onlineauftritte der Medien in Zukunft verändern werden bzw. müssen. Können sich auch kleine Anstalten online behaupten, oder bleibt der Onlinesektor weiterhin ein Konzert der Großen? Immerhin besitzen diese einen ganz entscheidenden Vorteil, Werbungen für die Homepage des Senders im eigenen Programm aufzunehmen. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass Unternehmen wie der ORF oder die Krone auch online ganz vorne anzutreffen sind.

Donnerstag, Jänner 20, 2005

Unabhängigkeit der Online-Redaktionen

Eine von Vogl im Rahmen seiner Diplomarbeit "Österreichs Tageszeitungen im Internet" durchgeführte Befragung ergab, dass sechs von 14 österreichischen Tageszeitungen eine von der Print-Redaktion unabhängige Online-Redaktion haben. Dabei handelt es sich um den Standard, die Kleine Zeitung, die Kronenzeitung, den Kurier, die Sakzburger Nachrichten und die Wiener Zeitung.

Der Standard war die erste deutschsprachige Online-Zeitung und ist seit 1995 im Internet abrufbar. 1995/96 folgten sechs weitere österreichische Zeitungen. Ende 1997 waren rund 100 österreichische Medien online.

Ein ausführliches Verzeichnis Österreichischer Online-Medien gibt's hier.

Dienstag, Jänner 18, 2005

Onlinestrategien von ORF und SRG/SSR

Josef Trappel, seines Zeichens Projektleiter im Bereich Medien und Kommunikation der Prognos AG in Basel, veröffentlichte im August 2001 einen interessanten Artikel, der sich den Onlinestrategien des österreichischen Rundfunks und dem Schweizer Sender SRG/SSR widmet. Er vergleicht die Konzepte und Ziele beider Medienunternehmen und nimmt sich der Aufmachung beider Onlineauftritte an.

Angesprochen wird u.a. die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Rundfunkveranstalter zur Qualitätssicherung im Onlinebereich, als auch deren Relevanz für eine von Vielfalt geprägten Online-Medienwelt.

Für Interessierte zum Nachlesen: http://www.ard-werbung.de/showfile.phtml/2001_08_04.pdf?foid=110

Montag, Jänner 17, 2005

Aktuelle Zugriffsdaten

Die Zugriffsdaten für Österreichs Zeitungen und Zeitschriften (Monat Dezember) der ÖWA zeigen Veränderungen im Vergleich zum November auf:

News Networld weist mit 4.296.248 die größte Summe von Visits auf und hat damit den Standard an der Spitze abgelöst. DerStandard wies im Vormonat noch 4.747.782 Visits auf und liegt jetzt mit 4.170.690 Visits hinter Krone.at (4.277.482) an dritter Stelle. Bei den Zugriffszahlen nach Unique Clients liegt Krone.at an erster Stelle, bei den Page Impressions führt ebenfalls News Networld mit 395.697.978.

Eine vollständige Auflistung der aktuellen Daten findet ihr hier.




Samstag, Jänner 15, 2005

Aktualisierungen

Eine Kategorie zur Beschreibung von Medien im Internet bildet die Aktualisierung.

Vogl hat sich in seiner Diplomarbeit zum Thema „Österreichs Zeitungen im Internet“ damit auseinander gesetzt. Er fragte bei den Redaktionen nach, wie oft pro Tag sie ihre Website aktualisieren. Die Angaben reichten von einmal bis 350 Mal pro Tag. Die Kronenzeitung liegt mit 350 Aktualisierungen vor dem Standard und dem Wirtschaftsblatt (je 300).

Von diesen drei Medien bietet allerdings nur der Standard ein gut sichtbares Infomodul auf der Startseite an, das die letzte Aktualisierungszeit zeigt. Auch die Presse hat das Infomodul "Update" auf der ersten Seite.

Bei regionalen Zeitungen, die nach eigenen Angaben die Seite einmal pro Tag aktualisieren wie z. B. die Neue Kärntner Tageszeitung, fehlt ein solches Infomodul.


Mittwoch, Jänner 12, 2005

Ö3

Auch Ö3, Österreichs erfolgreichster Radiosender, hat mir Infos (wenn auch nur sehr dürftig) zu seinem Webauftritt zukommen lassen. Wie wir bereits im Zuge unseres Weblogs als auch unseres Referats bemerkt haben, gehört die Ö3-Homepage zu den erfolgreichsten im Lande: 914.000 User surften zumindest einmal in den letzten 4 Wochen auf die Seite des Radiosenders, was im österreichweiten Endklassement den 4. Rang bedeutet.

Auf meine Fragen erhielt ich folgende Antworten von der Ö3-Redaktion retour:

1) Meilensteine Ihres Onlineauftritts (ab wann online; welche gröberen Umstellungen wurden zwischenzeitlich durchgeführt und weshalb, etc.)

oe3.ORF.at gibt es seit 1996. Die Seite wurde 1999 einem Relaunch unterzogen. Der nächste Relaunch ist für 2005 geplant.


2) Wie oft pro Tag/Woche aktualisieren Sie Ihre Webseite im Durchschnitt?

Dafür gibt es keine konkreten Zahlen. Unsere Redaktion ist von 6:30-23:00 Uhr besetzt. In diesem Zeitraum wird die Seite laufend aktualisiert.


3) Wie finanzieren Sie Ihre Homepage (aus eigenen Mitteln, Werbung, Kundenabos, etc.)?

Dazu können wir leider keine angaben machen.


Dass die Homepage vor allem für die jüngere Generation konzipiert wurde, merkt man ganz deutlich an Rubriken wie "Liebe usw." oder dem "Hitfaktor-Prüfstand", wo User mich aufgrund eines Bildes mit einer Note von 1-10 beurteilen können. Eine Spielerei, deren Sinnhaftigkeit ich an dieser Stelle nicht genauer hinterfragen möchte...

Für Statistiker interessant dürfte der Charts-Bereich sein, wo ich Woche für Woche die aktuellen Ranglisten der beliebtesten Musik-Singles, Klingeltäne, DVDMusicCharts, uvm. begutachten kann. Die neuesten Informationen zu "Hits&Stars" dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Personen mit mangelnder Netz-Erfahrung werden wohl mit der Homepage von Ö3 überfordert sein, da sie doch sehr viel Information auf einmal anbietet. Layout und Farbgebung finde ich jedoch - entsprechend der Zielgruppe - sehr passend.

Montag, Jänner 10, 2005

Die Österreichische Web-Analyse, kurz ÖWA, ist ein Zusammenschluss von Online-Anbietern und Werbeagenturen, der seit 1998 als Kontrolleinrichtung für Online-Medien fungiert. Ihre Aufgaben sieht die ÖWA in der "Beschaffung, Bereitstellung und Veröffentlichung von vergleichbaren und objektiv ermittelten Daten über die Verbreitung von Werbeträgerangeboten im Internet sowie die Förderung des Online-Werbemarktes in Österreich". Derzeit zählt die ÖWA 43 Mitglieder.

Seit 1. April 2003 arbeitet die ÖWA mit einem neuen Messverfahren: Das neue Skalierbare Zentrale Messverfahren, kurz SZM, ermöglicht auch die Erfassung der Kenngröße "Unique Clients", die zuvor noch nicht erfasst wurde.

Dienstag, Jänner 04, 2005

KroneHit

Als erstes österreichweites Privatradio ging der Senderverbund Krone Hitradio im Sommer 2001 on air. 2002 übernahm Martin Zimper das Zepter und aus Krone Hitradio wurde KroneHit. Auf Anfrage nach Informationen zum Onlineauftritt des Senders bekam ich von Frau Petra Pipus folgende Details zugeschickt:

1) Meilensteine Ihres Onlineauftritts (ab wann online; welche gröberen Umstellungen wurden zwischenzeitlich durchgeführt und weshalb, etc.)

Seite ging in dieser Form das erste Mal Ende Jänner 2004 online. Zwischenzeitlich wurden keine gröberen Änderungen durchgeführt.


2) Wie viele Zugriffe zählen Sie täglich/monatlich?

Page-Impressions liegen in den letzten Monaten bei durchschnittlich 1 Million.


3) Wie oft pro Tag/Woche aktualisieren Sie Ihre Webseite im Durchschnitt?

Die Website wird täglich aktualisiert.

täglich: Wetter - Horoskop - City-Check - Weblog - SzeneInfos - Voting - News über Stars
1 oder 2 mal wöchentlich: DVD-Tipp, Buchtipp, Kino/Filmtipp, Der neue Sound d.Woche; saisonbezogene Infos bzw. Lifestyle-Storys
Aktionen/Promotion: je nach Bedarf bzw. Verkauf

...und es gibt Inhalte, die länger fix auf der Seite sind: Bereich Action/Cityinfos wie Restaurants/Brunch in der Umgebung etc.


4) Wie finanzieren Sie Ihre Homepage (aus eigenen Mitteln, Werbung, Kundenabos, etc.)?

Die Website wird (momentan) aus eigenen Mitteln plus Werbebanner (Verkaufsaktionen) finanziert.


Meine persönliche Beurteilung der Homepage von KroneHit fällt durchwegs positiv aus, auch wenn ich die braune Grundfarbe des Senders etwas merkwürdig finde - sie vermittelt für mich keineswegs das Image eines dynamischen, jugendlichen Senders. Auch habe ich keine Möglichkeit des Live-Streams gefunden, was schon als außergewöhnlich für den Onlineauftritt eines Radiosenders in diesem Jahrhundert bezeichnet werden darf.

Hervorzuheben ist die sehr übersichtliche Navigation und ein Feature, welches ich bisher noch auf keiner anderen Seite zu Gesicht bekommen habe: und zwar wird auf der Startseite der vorangegangene, der aktuelle und der nachfolgende Musiktitel im Programm angezeigt. Hat man einen Song auf KroneHit gehört und man möchte sich über Titel oder Interpret erkundigen, kein Problem. Einfach die Titelsuche aufrufen und die genaue Uhrzeit eingeben.

Des Weiteren wird ein Weblog über einen Hund namens "Jeanny" geführt, seines Zeichens das Maskottchen der KroneHit-Redaktion. Schon interessant, was da im Kopf eines Hundes alles vor sich geht...

Mittwoch, Dezember 22, 2004

Life Radio

Auf Anfrage nach Informationen zum Webauftritt von Life Radio, dem größten oberösterreichischen Privat-Radiosender, bekam ich freundlicherweise von Herrn Mike Kraml folgende Antworten auf meine Fragen retour:

1) Meilensteine Ihres Onlineauftritts (ab wann online; welche gröberen Umstellungen wurden zwischenzeitlich durchgeführt und weshalb, etc.)

Online seit 1. April 1998 (Sendestart von Life Radio)

Es gab zwei größere Umbauten. Einmal im Sommer 1999 und das zweite Mal im Februar 2002. Bei beiden handelte es sich um eine Anpassung an den jeweiligen Werbeauftritt.

Die Umstellung im Februar 2002 war zusätzlich ein grundlegender Relaunch auch auf der Technikseite. Es wurde ein Redaktionssystem, eine Chat-Area und eine Verbesserung der aktuellen Dienste wie Nachrichten, Wetter und Verkehr implementiert.


2) Wie viele Zugriffe zählen Sie täglich/monatlich?

Unsere Homepage verzeichnet täglich rund 100.000 Seitenaufrufe. Im November 2004 hatten wir insgesamt 3,9 Millionen Seitenaufrufe


3) Wie oft pro Tag/Woche aktualisieren Sie Ihre Webseite im Durchschnitt?

Die Seite wird mehrmals pro Tag aktualisiert. Im Nachrichtenbereich zum Beispiel jede 1/2 Stunde


4) Wie finanzieren Sie Ihre Homepage (aus eigenen Mitteln, Werbung, Kundenabos, etc.)?

Finanzierung unserer Homepage:

- durch Bannerwerbung
- Implementierung einer Game-Area
- eigen Mittel aus dem Marketingbudget


Wer einen Blick auf die Life Radio-Homepage wirft, wird gleich mit der charakteristischen Farbe "Gelb" des Senders konfrontiert. "Klingt gelb, klingt gut" - hiervon kann sich der User mittels Livestream und Studio-Webcam selbst überzeugen, auch wenn die Bilder der Webcam "lediglich" im Minutentakt aktualisiert werden.

Nennenswerte Features sind des Weiteren die Abrufmöglichkeit der aktuellen Verkehrsnews, sowie die Abgabe eines Musikwunsches. Wer ein T-Shirt oder eine Kappe des Senders besitzen möchte, kann Selbiges über ein entsprechendes Online-Formular bestellen.

Alles in allem eine sehr umfangreiche und trotzdem übersichtliche Webseite, dessen integrierte Werbung - im Gegensatz zu vielen anderen Seiten im Netz - keineswegs störend auf den Besucher wirkt!

Montag, Dezember 20, 2004

Zugriffsdaten für November

Heute hat die ÖWA die Zugriffszahlen für November veröffentlicht.
Bei den österreichischen Zeitungen und Zeitschriften im Internet ergibt sich folgendes Bild:

Bei den Unique Clients weist Krone.at mit 942.052 am meisten Zugriffe auf; bei der Summe der Visits führt wie bereits im Oktober derStandard.at (4.747.782 Visits) und bei den Page Impressions NEWS-Networld (401.575.751).

Die Zugriffszahlen sind im Vergleich zum Vormonat angestiegen.

Eine vollständige Auflistung der aktuellen Daten findet sich hier.

Sonntag, Dezember 19, 2004

Krone.at

Über den Internetauftritt von Krone.at hat mir Helene Langer (Leitung Kommunikation und Koordination) folgende Infos zukommen lassen:

„Krone.at ist die Nummer 1 der Online-Printmedien Österreichs. Das Internet-Portal der Krone hat deren Reichweitenerfolg wiederholt: Über 1 Million Leser informieren sich regelmäßig auf Krone.at, bestätigt der aktuelle AIR. Damit erreicht Krone.at über 30 % der Internet-Nutzer Österreichs!
Die Österreichische Web-Analyse bestätigt Krone.at exakt 907.338 Unique Clients, also einzeln zugreifende Endgeräte, außerdem über 4,3 Millionen Visits und über 300 Millionen Page-Impressions pro Monat sowie die unglaubliche Verweildauer von 12,5 Minuten pro Besuch (Stand Oktober 2004).
Das Portal wird komplett eigenständig von Krone Multimedia, einem Tochterunternehmen des Krone Verlags, betrieben. Redaktionelle und Aktionsbezogene Cross-Media-Aktivitäten stehen durch das gute Einvernehmen zwischen der Zeitung, dem Mediaprint-Anzeigen-Team und Krone Multimedia laufend auf dem Programm. Finanziert wird der Betrieb des Portals durch Werbe- und Sponsoring-Einnahmen, Kooperationen sowie Erlöse aus dem Online-Shop und Contentsyndication für Mobil-Anbieter.
Das permanent aktualisierte Programm präsentiert sich übersichtlich gegliedert in 12 Themen-Channels und dem großen Krone.at-Shop. Kooperationspartner profitieren vor allem die zielgruppen gerechte Ausformung der Plattform.
Die Krone.at-Leser-Zielgruppe laut der aktuellen Krone.at-Leserstudie:


Männer: 54 %
Frauen: 46 %
14 bis 19 Jahre: 16 %

20 bis 29 Jahre: 23 %
30 bis 39 Jahre: 21 %
40 bis 49 Jahre: 19 %
50 und älter: 19 %

"Ob Jung - ob Alt, ob in der Stadt oder auf dem Land: Krone.at ist der beste Start in den Tag und begleitet unsere Leser rund um die Uhr durch alle Lebensbereiche", beschreibt Krone.at-Chefin Susanne Obermayer das Programm von Krone.at in einem Satz.“

Ein Blick auf die Website zeigt, dass das der redaktionelle Teil bzw. das Printmedium auf Krone.at eine geringere Rolle spielt. Die Seite weist hingegen einen umfassenden Unterhaltungs- und Servicebereich auf. Dementsprechend verteilen sich auch die Page Impressions: 83% entfallen auf Unterhaltung und Games; 12% auf den redaktionellen Content.

Samstag, Dezember 18, 2004

Zum "Standard" am meisten verlinkt

Die Suchmaschine A9 hat es an den Tag gebracht: auf den Standard verweisen die meisten Links im Netz. Der Standard führt damit diese Wertung, welche sich rein auf die österr. Medienunternehmen bezieht, mit 591 Seiten klar vor dem ORF an, der mit 319 Verweisen in die Schranken gewiesen werden konnte.

Es bleibt dennoch zu hinterfragen, weshalb der Standard in der zweiten von mir recherchierten Statistik - nämlich jener der durchschnittlichen Pageviews - mit 1,5 Pageviews (Durchschnitt im Zeitraum von einer Wochhe) nur den letzten Rang einnimmt. Pageviews können - wie wir bereits berichtet haben - als Richtwert für die Intensität der Nutzung einer Webseite durch den User herangezogen werden. Führend hier ist NEWS mit 8,7 Pageviews.

Ich habe die Zahlen betreffend der eben angeführten Bereiche auch für weitere österr. Medien eruiert und in einem Excel-Sheet festgehalten. Also wen's interessiert...

Dienstag, Dezember 14, 2004

A9 Suchmaschine

Seit September 2004 kann auch Amazon mit einer eigenen Suchmaschine aufwarten. Der Clou: Amazon hat seine Suchmaschine A9 mit einer Personalisierungsfunktion ausgestattet, d.h. es können Suchanfragen auch auf Wunsch gespeichert werden. A9 soll hauptsächlich über Filme und Bücher informieren und dabei auf besondere Vorlieben und Interessensrichtungen jedes Benutzers eingehen.

Aber das ist noch nicht alles: so können über diese Suchmaschine auch interessante Infos zu einer speziellen Seite abgerufen werden z.B.

* wie viele Seiten im Netz verlinken auf meine Seite?
* wie viele User besuchten die Seite heute/im letzten Monat...?
* Benutzer, die diese Seite aufrufen, gehen bevorzugt auch auf welche Seiten?
etc.

Alles in allem sehr interessante Details, auf welche man zuvor als "normaler Bürger" kaum Zugriff hatte. Auf unserem Weblog werden in den kommenden Tagen eben genannte Daten für die Webauftritte der österreichischen Medienunternehmen veröffentlicht, und es bleibt spannend, inwieweit der ORF auch in diesen Rubriken die Nase vorne hat.

Montag, Dezember 06, 2004

diepresse.com

Die Presse ist seit dem 26. September 1996 online. Der Anstoß dazu, eine Internetausgabe zu schaffen, kam direkt aus der Redaktion. Erste Konzepte wurden im Sommer 1995 entwickelt. Seit Mai 2001 ist für die Online-Ausgabe der Presse ein eigenes Unternehmen zuständig, nämlich die "diepresse.com Online-Service GmbH & Co KG" - eine 100%-Tochter der Presse-Verlagsgesellschaft. Verantwortlicher Chefredakteur ist Dr. Herbert Starmühler.

Im Monat Oktober verzeichnete diepresse.com laut ÖWA 249.227 Unique Clients, 862.540 Visits und 7.032442 Page Impressions. 74% der Page Impressions entfielen auf den redaktionellen Content, 19% auf Service, 6% auf Unterhaltung und Games und 1% auf Community.

Samstag, Dezember 04, 2004

Die erfolgreichsten Internetangebote Österreichs

Wie so oft hat auch in dieser Wertung der ORF ganz klar die Nase vorne. Der Austrian Internet Radar (AIR) führt die Startseite von ORF.at mit über 1,2 Millionen Unique Visitors auf Platz 1 dieser Wertung, gefolgt von krone.at mit knapp 1,12 Millionen. Zu beachten ist hierbei, dass sich diese Zahlen auf den Zeitraum von 4 Wochen beziehen.

Pro Monat besuchten zusätzlich 63% der regelmäßigen Internet-NutzerInnen (3,9 Millionen österreichweit) zumindest eine der 27 abgefragten ORF-Sites. [mehr]

Betrachtet man die Liste der 30 erfolgreichsten Seiten von österreichischen Medienunternehmen im Netz, nehmen allein 17 Seiten des ORF einen dieser Plätze ein. [mehr]

Montag, November 29, 2004

Kurier

Auf meine Anfrage beim Kurier habe ich von Diethold Schaar, Projektleiter Telekurier Online Medien, folgende Antwort erhalten:

„Den Kurier im Internet gibt es seit 1996. Seit dem Jahr 2000 kamen
zusätzliche Angebote dazu wie z. B. die Jugendplattform rbx.at, die
Online-Ausgabe des Kinderkurier kiku.at, die Online-Ausgabe des Kult
unter kult.at, die Online-Ausgabe der Freizeit (kurier.at/freizeit)
sowie die Spieleplattform stargames.at.

Die wichtigste Einnahmequelle ist nach wie vor die Werbung, allerdings
versuchen wir der herrschenden Gratiskultur im Internet
entgegenzuwirken. Seit heuer bieten wir unter dem Titel "KURIER PREMIUM"
ein Online-Abo der Printausgabe an. Seither sind die Print-Inhalte nur
noch für zahlende User (Abonnenten der Zeitung oder reine
Online-Abonnenten) zugänglich.

Die Leserprofile sind naturgemäß unterschiedlich - je nachdem welchen
Bereich Sie betrachten wollen: kiku.at hat ein sehr junges Publikum von
7 bis 12 Jahren; rbx.at ist eine Teenager-Plattform - wir haben dort
mehr als 100.000 registrierte User im Alter zwischen 12 und 18 Jahren;
kult.at bedient dann die Altersgruppe der Zwanzigjährigen und mit
kurier.at decken wir dann das breite Spektrum der
Nachrichten-Interessierten von der Studentin/dem Studenten aufwärts ab.“

Kurier.at wies im Monat Oktober 536.030 Unique Clients, 2.665.096 und 114.632.851Page Impressions auf. Die mittlere Visitdauer liegt bei 11:26 Minuten.

Die Aufteilung der Seitenkontingente gliedert sich wie folgt:
78% Unterhaltung und Games
14% redaktioneller Content
6% Community
2% Service

Samstag, November 27, 2004

Radio FRO

Und weiter geht’s bei der Analyse der Interauftritte österreichischer Medienanstalten. Heute sind wir beim „Freien Rundfunk Oberösterreichs“ angelangt – einigen wohl eher bekannt als Radio FRO auf 105,0 Mhz.

Herr Ingo Leindecker von Radio FRO hat mir dankenswerter Weise eine äußerst informative und umfangreiche mail mit Fakten zur Homepage zugesandt, u.a. mit einem kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Onlineauftritts:

„Unsere Onlinegeschichte begann 1997 als eines der ersten Internetradios in Österreich. Zu diesem Zeitpunkt gab es neben dem Radioprogramm, das im Linzer Kabel-Netz ausgestrahlt wurde, einen Real Audio Stream, der das laufende Radioprogramm übertrug. Die terrestrische Frequenz 105,0 MHz wurde der Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH ebenfalls 1997 zugewiesen. Im September 1998 ging Radio FRO erstmals on air.

Der Internetauftritt war damals rein statisch. Er stellte die grundlegenden Informationen über den Sender bereit (wie die Charta der Freien Radios Österreichs, die Programmrichtlinien, die Geschichte, die Unterstützungsmöglichkeiten sowie ein monatlich upgedatetes Radioprogramm).

Im Frühjahr 1999 wurde das Design erneuert und die Website erstmalig für die Publikation der monatlichen Radio FRO Zeitung "Verstärker" genutzt. Parallel dazu wurden erste Interaktionsmöglichkeiten für User eingerichtet, wo man über ein Internetformular Mitglied von Radio FRO werden konnte, sowie einen Antrag auf Sendezeit stellen konnte, der dann von unserer Programmkoordinatorin bearbeitet wurde.

Zusätzlich dazu gab es für die ehrenamtlichen SendungsmacherInnen das Angebot, die Homepage ihrer Sendung auf unserem Server zu betreiben bzw. sie von uns gestalten zu lassen.

2002 wurde dann die gesamte FRO Seite relauncht und auf ein Datenbank-basierendes Content Management System umgestellt. Hierbei wurde der Auftritt komplett neu konzipiert und zusätzlich verschiedene Services eingerichtet.

Sämtliche Aktivitäten, die mit dem Internetauftritt von Radio FRO zusammenhingen, wurden bis 2002 ehrenamtlich ausgeführt. Der Relaunch 2002 wurde als Auftragsarbeit einmalig bezahlt. Die Weiterentwicklung und Wartung des Internetauftritts wird im Rahmen einer Teilzeitanstellung (10 Stunden/davon 2 Stunden Wartung/Entwicklung) bezahlt.

Die Wartung des Cultural Broadcasting Archives wird seit 2001 vom Verband der Freien Radios Österreich VFRÖ finanziell übernommen. Der Start des Archivs wurde von Radio initiiert und von den Projektfördermitteln des AMS Topfes "NewStart" bezahlt.“

Obwohl die Homepage auf den ersten Blick nicht so aussieht, als könne sie mit vielen features aufwarten, beweist sie bei genauerer Betrachtung doch das Gegenteil. Als erwähnenswert erscheint mir die direkte Einbindung der HöherInnen über das auf der Website integrierte Programmschema. Programmmacher können auf dieser Seite die Inhalte ihrer Sendung publizieren und gleichzeitig dieses Thema zur Diskussion unter den Usern freigeben. Interaktives Radio dem wohl auch die Zukunft gehören wird.

Darüber hinaus werden seit Beginn Projekte wie "Towards a society of control?" (2003) oder auch die Sendereihe "Migration@EU" (2004), die allesamt von Radio FRO initiiert wurden, auf der Webseite dokumentiert.

Sämtliche Radiosendungen sowie Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen können über das vom Sender entwickelte Audioarchiv CBA (Cultural Broadcasting Archive) nachgehört, downgeloaded oder von anderen freien Radiostationen in ihr Programm aufgenommen werden. So wird einerseits die Archivierung des für das Medium Radio üblichen, flüchtigen Informationsflusses gewährleistet, als auch den HörerInnen und JournalistInnen und anderen freien Radiostationen ein "radio on demand" zur Verfügung gestellt.

Da der freie Zugang, also die Möglichkeit, dass jeder selbst sein eigenes Programm gestalten kann, als Charakteristika eines jeden freien Radios gilt, ist es ebenso möglich, dass die BesucherInnen der Homepage von Radio FRO per Internetformular einen Antrag auf Sendezeit stellen, um in weiterer Folge eine eigene Radiosendung zu gestalten.

Auf MP3-Livestream und Diskussionsforum möchte ich deshalb nicht näher eingehen, da sie bereits als Standard auf fast jeder (Radio)-Homepage angetroffen werden können. Wichtig scheint mir aber noch auf den Kauf eines Radioabos hinzuweisen, wodurch sich jeder Einzelne finanziell an der Aufrechterhaltung des Senders beteiligen kann.

Noch abschließend ein paar Worte zu den Zugriffszahlen der Seite: durchschnittlich 18.500 Besucher (visits) stoßen monatlich auf die Homepage von Radio FRO, was einem Tagesschnitt von knapp über 600 visits entspricht.

Donnerstag, November 25, 2004

Ö1

Wie versprochen folgen hier nun nähere Details zum Onlineauftritt des Klassik- und Kultursenders Ö1.

Obwohl ich hinsichtlich der historischen Entwicklung der Ö1-Webseite nur die Info bekam, dass die Ö1-Homepage seit 24. November 2003 online ist, wurde mir auch ein Excel-Sheet mitgeschickt, aus welchem die exakten Zugriffsdaten der Seite ersichtlich sind.

Mit bis zu 8.000 Zugriffen täglich wird die tabellarische Übersicht zum "Ö1-Radioprogramm" von den Besuchern der Seite bevorzugt aufgerufen. Im Excel-Sheet ist dieser Teilbereich als "Programm Koko" angeführt - hierzu die Erklärung eines Ö1-Mitarbeiters:

"KoKo ist ein Content Management System, das für Östereich 1 Programmschema-Daten, Administrations-Daten, abwicklungsrelevante Daten und Archivdaten verwaltet und an angeschlossene Systeme (Internet, Teletext etc.) distribuiert. Wenn Sie beim Ö1-Internet-Auftritt Informationen zum Radioprogramm lesen, so ist das dazugehörende Quellsystem eben KoKo.

Der aktuelle Datenstand zu den Ö1 Sendungen wird mehrmals am Tag automatisch aus KoKo an die Internet-Applikation übermittelt; bei kurzfristigen Programmänderungen kann so ein Update auch von Hand ausgeführt werden."


Nicht einmal die Startseite von Ö1 kommt an diese Zugriffswerte heran: 3.500-5.000 visits pro Tag kann die FrontPage verzeichnen. Knapp geschlagen folgen auf den Plätzen 3 und 4 die "Programm Highlights" bzw. das "Ö1 Liveradio". Nähere Informationen und Zahlen können wie bereits erwähnt über das entsprechende Excel-Sheet abgerufen werden.

Der Onlineauftritt von Ö1 besticht durch seine übersichtliche Navigation als auch durch sein weitreichendes Angebot. Besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang das Ö1-Webradio wie auch den Kulturkalender, der über aktuelle Veranstaltungen im eigenen Bundesland informiert. Des Weiteren können Mitschnitte der Sendung - natürlich gegen einen entsprechenden Kostenbeitrag - online angefordert werden.

Dienstag, November 23, 2004

Zwischenbericht: mäßige Rückmeldungsquote

Knapp 3 Wochen sind mittlerweile vergangen, dass wir (Michaela und ich) die ersten mails an die einzelnen Medienanstalten verschickt haben, mit der Bitte, uns Informationen zu Ihrem Onnlineauftritt zuzusenden (Geschichte, Zugriffszahlen, etc.). Da ich mich intensiver mit den Webpages der österreichischen TV- und Radio-Anstalten auseinandersetze, kann ich mich im jetzigen Zwischenresümee auch nur auf Selbige beziehen.

Die Rücklaufquote ist äußerst gering und auch für mich persönlich enttäuschend. Zufriedenstellende Antworten bekam ich bisher nur von LT1 bzw. WT1 und soeben auch noch von Ö1, deren Infos ich in den nächsten Tagen online stellen werde. Zum Großteil bekam ich keine Antworten (nicht einmal eine Absage, dass z.B. derartige Informationen nicht zur Verfügung ständen) bzw. wurde benachrichtigt, dass man sich bei Gelegenheit um mein Anliegen kümmern werde.

Ich werde aber nicht locker lassen und in einem 2. Durchgang nochmals um Material bei den Radio- und Fernsehstationen anfragen. Sollte ich auch diesmal kaum Antworten bekommen, sehe ich nur die Möglichkeit, die Websites lediglich nach äußerlichen Kriterien wie Navigation, angebotene Archive und Foren, etc. zu beurteilen.

lg René M.

Sonntag, November 21, 2004

Rundschau

www.oberoesterreich.com/ ist seit ca. fünf Jahren im Internet präsent. Zuerst handelte es sich hierbei um ein gemeinsames Portal mit dem Verlag Eugen Russ in Vorarlberg, dann wurde die Seite jedoch eigenständig.

„Zwei wesentliche Komponenten sind der Online-Kleinanzeiger „korrekt“ und die Sites der „OÖ. Rundschau“. Eine verstärkte Zusammenarbeit gibt es mit dem Jugend- und Partyportal „Szene 1“ und mit dem Provider „Inode“. Finanziert wird die Seite durch verschiedene Kooperationen, Werbeeinnahmen am Markt und Beiträge der Rundschau für die Betreuung des Portals,“ so der Geschäftsführer Reinhold Klika.

Die Seite verzeichnete im Monat 200.000 Unique User, 699.000 Visits und rund 17 Millionen Page Impressions.
Laut Austrian Internet Radar (AIR) hat die Seite 52% weibliche und 48% männliche User. Die Nettoreichweiten in Bezug auf das Alter gliedern sich wie folgt:

14 bis 19 Jahre: 1 %
20 bis 29 Jahre: 21 %
30 bis 39 Jahre: 40 %
40 bis 49 Jahre: 21 %
50 und älter: 17 %

Das Netto-Monatseinkommen der Leser liegt zu etwa 50 % in der Einkommensklasse zwischen 1.400 und 1.800 Euro.
Die größte Usergruppe bilden Haushalte mit vier und mehr Personen (47 %), gefolgt von 2 und 3 Personen (je 23 %).

„Die Aktualisierung der Sites erfolgt, speziell im Nachrichtenbereich, praktisch minutenaktuell, je nach Meldung. Wir haben auch einen Journaldienst am Wochenende.
Specials (Reise, Sonderthemen etc.) werden meist einmal in der Woche aktualisiert. Meldungen von APA und teilweise auch von der Print-Redaktion der Rundschau.“
(Klika)

Mittwoch, November 17, 2004

LT1 und WT1

Bevor ich mich im Folgenden mit den Onlineauftritten von LT1 und WT1 auseinandersetze, muss vorausgeschickt werden, dass es sich hierbei um die Lokal-TV-Sender für den Linzer bzw. Welser Raum handelt.

Nach Anfrage hinsichtlich Informationen zu den beiden Webseiten, erhielt ich folgende Antwort zugeschickt, mit dem Hinweis, dass die Entwicklungsgeschichte der beiden Sender sehr ähnlich sei:

"WT1 wels ist seit 1998 oder 1999 im netz. damals wurde der webauftritt als WELS ONLINE gestartet und sehr viel über wels veröffentlicht. es war also nicht direkt ein "portal zum sender", sondern eine WELS webseite mit eventtipps, nachberichterstattungen von veranstaltungen, fotos, motornews,etc. etc.nach ca. einem jahr wurde dann daraus ein WEB-TV portal, d.h. erste beiträge von WT1 wurden im internet als quicktime-videos online gestellt. Das ganze wurde mehr sender-bezogen, es wurden aber auch noch genügend andere dinge veröffentlicht.

Aufgrund des hohen zeitaufwandes und der hohen kosten (server & videosumwandeln etc.) die dadurch entsanden sind, ist seit ca. einem oder zweijahren "nur mehr" eine webseite direkt über den sender online. d.h. mitwöchentlichem programm, hin-und-wieder videos und bildergalerien. Der hauseigene server wurde vom teuren professionellen hoster in wienzurückgeholt an eine leistbare datenleitung in linz. LT1 linz startete zwar auch mit einem web-tv portal, wurde aber innerhalbkürzester zeit zu einem reinen LT1-informationsportal. eigentlich eine1-zu-1 kopie von WT1-wels, nur dass LT1 (mit dem namen LT1, also unterunserem chef, welcher damals einen anderen sender aufkaufte) erst kürzer existiert und somit auch noch nicht solange im netz ist."

Betrachtet man die "visits" beider Seiten, schneidet jene von LT1 besser ab: 200-300 visits pro Tag bei LT1 gegenüber 100-200 bei WT1. Diese eher geringen Zahlen hängen aber auch mit der kaum vorhandenen Werbung zusammen. So hatten beide Seiten bereits Werte von 500-1000 visits täglich.

Die Onlineauftritte beider Sender werden auch von Selbigen finanziert als "Service für die Zuseher". Man möchte aber auch mögliche Werbepartner über diesen Weg gewinnen.

Wirft man einen Blick auf beide Homepages, fällt einem sofort die Ähnlichkeit ins Auge. Die Seiten sind übersichtlich, wenn auch etwas Informations-dürftig, gestaltet und bieten u.a. aktuelle "City-News" an. Diese sind, wie der Name andeuten lässt, auf Neuigkeiten der näheren Umgebung beschränkt. Beide Seiten bieten die Möglichkeit eines chats an, des Weiteren steht eine Suchfunktion zur Verfügung.

Interessant finde ich jenes feature, dass Bilder aus vergangenen Sendungsbeiträgen über die Webseite angesehen werden können. Auch besteht die Möglichkeit, Videobestellungen für die Formate VHS, DVD und MPEG abzugeben.


Sonntag, November 14, 2004

Internetauftritt der SN

Die Salzburger Nachrichen sind seit dem 5. März 1997 online.

"Die Seite versteht sich nicht nur als Online-Ausgabe der Zeitung sondern teilweise auch als Plattform für Salzburg mit einer Vielzahl von Zusatzinformationen wie Veranstaltungskalender, Tourismus-Bereich, eigenem Jugendbereich u.v.m. Die Seite finanziert sich zu 90% aus Werbung, teilweise werden Einnahmen bereits über Bezahldienste wie Tickets, Hotelbuchungen oder auch Affiliate-Partnerprogramme wie Google, Amazon, u.s.w. generiert," so Robert Rosin, Internet-Leiter der SN.

Die Zugriffszahlen für Oktober liegen laut offiziller ÖWA-Statistik bei 346.685 Unique Clients, 840.791 Visits und 19.335.600 Page Impressions.

Donnerstag, November 11, 2004

Begriffserklärungen

Setzt man sich mit den Zugriffsstatistiken einzelner Internetseiten auseinander, wird man mit folgenden Begriffen unumgänglich konfrontiert:

Visits: geben die Zugriffe auf eine Webseite an, nicht zu verwechseln mit den sog. pageviews (auch pageimpressions genannt). Bei einem visit kann es zu mehreren pageviews kommen, wenn mehr als eine Seite betrachtet wird. Die Zahl der pageviews im Verhältnis zu den visits sagt daher etwas über die Intensität und die Verweildauer des Besuchers aus.

Usetime: hierunter versteht man die mittlere Verweildauer eines Visits in Minuten.

Unique Clients: gibt Auskunft über die Anzahl der Rechner (Clients), die auf das Angebot einer bestimmten Seite im Web zugreifen. Die Unique Clients werden über Cookies (kleine Datenmengen, die vom Betreiber einer Internet-Präsentation auf dem Rechner des Users gespeichert werden) ermittelt, weshalb dieser Wert auch nicht exakt gemessen werden kann, da die Möglichkeit besteht, Cookies auf seinem PC nicht zu akzeptieren.

Mittwoch, November 10, 2004

Ziel dieses Blogs

In unserer Proseminararbeit zur österreichischen Online-Landschaft widmen wir uns den Onlineauftritten ausgesuchter, nationaler Medienunternehmen aus den Bereichen TV, Radio und Presse. Die Entwicklungsgeschichte der Websites als auch aktuelle Zugriffsstatistiken werden im Mittelpunkt unseres Interesses stehen. Ebenso interessant scheint ein Vergleich im Hinblick auf die Finanzierung derartiger Seiten (Stichwort: Leader vs. Außenseiter).

Freitag, November 05, 2004

Blog zur österreichischen Online-Landschaft eröffnet

Dieser Weblog widmet sich der österreichischen Online-Landschaft und wird laufend um neue Daten und Fakten zu den unterschiedlichen Anbietern erweitert.